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BAB

Die Bahá'í-Religion ist eine aus dem Iran stammende Religion.

Im Jahre 1844 erklärte sich ein junger Kaufmann aus der Stadt Shiraz im Iran mit dem Namen Sayyid Ali Muhammad zum Verheißenen des Islam, dem zwölften Imam der Schiiten, und gründete eine neue Religion, die Babi-Religion. Sayyid Ali Muhammad nannte sich BAB, was auf Arabisch das Tor bedeutet.

Bab sah seine Mission darin die Menschen auf das Kommen einer viel größeren und bedeutenderen Offenbarung vorzubereiten, die unmittelbar nach Ihm kommen würde.
Geboren im Jahr 1819 verbrachte Bab die restlichen Jahre seines Lebens nach seiner Erklärung im Jahre 1844 in Verbannung und im Gefängnis und wurde schließlich im Jahre 1850 in der Stadt Täbris im Norden des Iran öffentlich hingerichtet.

Seine Religion löste bei den religiösen Iranern des 19. Jahrhunderts eine große Begeisterung aus und fand einen großen Zulauf, was den Unmut der geistlichen Führer jener Zeit zur Folge hatte. Dennoch folgten hunderttausende Iraner schiitischen Glaubens seinem Ruf und ließen ihr Leben für diese junge Religion.

Bab erklärte Seinen Anhängern ausdrücklich, dass nicht Er das Ziel dieser Offenbarung sei, sondern „Der, Den Gott offenbaren wird“.

Babs Leichnam wurde 50 Jahre später im Heiligen Land am Berg Karmel in der Stadt Haifa, im heutigen Israel beigesetzt.

Sein Grabmal und die anliegenden Gärten sind heute das Wahrzeichen der Stadt Haifa.