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‘Abdu’l-Bahá

In seinem Testament, genannt Kitáb-i-Ahdi (Mein Bündnis) rief Bahā’u’llāh seine Anhänger zur Einheit auf und bestimmte seinen ältesten Sohn, ‘Abdu’l-Bahá, als seinen Nachfolger.

‘Abdu’l-Bahá, der 1853 im Alter von neun Jahren mit seinen Eltern Iran verlassen musste und seitdem an der Seite seines Vaters, Bahā’u’llāh, im Exil lebte, übernahm 1892 die Führung der jungen Bahá'í-Gemeinde.

Er wurde in genau jener Nacht des Jahres 1844 geboren, in der sich der Bab in Shiraz erklärte. Bahā’u’llāh bezeichnete ‘Abdu’l-Bahá liebevoll Jenabe-Agha (Der Meister). ‘Abdu’l-Bahás sanfter und liebvoller Charakter war nicht nur ein Vorbild für die Baháis sondern begeisterte alle Menschen, die Ihm begegneten.

In den Jahren 1912 bis 1913 übernahm ‘Abdu’l-Bahá im hohen Alter lange und beschwerliche Reisen nach Europa und Nordamerika, um die Botschaft der neuen Religion unter die Menschen des Westens zu bringen.

Seine Aufenthalte in Frankreich, Deutschland, England und USA, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, waren Fundamente der ersten Bahá'í-Gemeinden in Europa und Amerika. ‘Abdu’l-Bahá warnte die Menschen im Westen vor dem Ausbruch eines Krieges und lud sie ein den Lehren Bahā’u’llāhs zu folgen, um den Weltfrieden zu ermöglichen.

‘Abdu’l-Bahá starb 1921 im Alter von 77 Jahren in Akkon und wurde an der Seite des Bab am Berg Karmel beigesetzt. Sein Hinscheiden löste eine Trauerwelle bei allen Menschen in Akkon aus, die nun eine besondere Persönlichkeit ihrer Stadt verloren hatten.